die geschichte der vineyard heidelberg

vineyard heidelberg journey . german

Die Vineyard Heidelberg ist eine Gemeindegründung in Heidelberg. Wir wollen durch aktives und relevantes Leben mit Gott Menschen in Heidelberg in eine Beziehung mit Gott, anderen und sich selbst rufen. Alle Infos und Übersicht gibt es unter: vineyard-heidelberg.de.

Gebete, Kommentare und Feedback sind willkommen.

Montag, Februar 27, 2006

Kubik in Heidelberg

Gestern gab es bei uns einen Gottesdienst der ganz besonderen Sorte... .
Jeder bekam am Anfang ein Begrüßungspaket in die Hand gedrückt: Ein Stück Klebeband (mit dem man seinen Mund zukleben musste), eine Tafel (damit man kommunizieren konnte) und ein Abendmahlset. Es sah schon seltsam aus, wie alle mit zugeklebtem Mund rumgelaufen sind. Das wir eine Stimme vor und zu Gott haben, ist nicht selbstverständlich... . Also musste zuerst jeder eine sms an Gott schicken. Aber da Jesus am Kreuz für uns geschwiegen hat, haben wir jetzt eine Stimme vor Gott. Um uns das noch mal zu verdeutlichen, hat jeder dann sein Abendmahl gefeiert (mit dem Abendmahlset vom Anfang). Sehr befreiend, als man das dumme Klebeband endlich abreißen konnte. Was mir am besten vom Gottesdienst gefallen hat war der Schluss. Jeder hat einfach Bibelverse in den Raum gerufen. Es ist echt cool zu sehen, wie viele Verse wir zusammen doch auswendig können. Das war echt eine Ermutigung.
Nächstes Mal geht es wieder vineyardig weiter mit Roger Keller von der Vineyard Liestal, Schweiz.

Freitag, Februar 17, 2006

Was wir von den Afrikanern lernen können...

Ein afrikanisches Sprichwort, dass Marlin ganz am Anfang gesagt hat, trifft die Message des Gottesdienstes super gut:
Willst du schnell gehen, geh alleine. Willst du weit gehen, geh mit einem Freund.
Es ist gut, richtig gute Freunde zu haben und dann noch gute Gespräche zu haben. Wenn man zurück schaut, kann man erkennen, dass erfolgreiche Leute immer einen guten Freund an ihrer Seite hatten. Schaut man sich die Erfolgsstory von Google an, dann stößt man auf zwei Freunde, die keinen richtigen Plan hatten, aber dadurch, dass sie sich auf den Weg gemacht haben, sind sie ihrem Ziel quasi entgegen gelaufen. Das Ziel liegt meisten nicht auf der Strasse. Man muss sich also auf den Weg machen. Und mit einem Freund an der Seite, der eine korrigiert klappt das recht gut. Damit beim nächsten Treffen mit einem guten Freund nicht nur über die Bundesliga geschwätzt wird, hier ein Fragenkatalog, der dir helfen soll, ein tiefgehendes Gespräch zu führen.

1. Wie hat Gott dir in dieser Woche seine Gegenwart gezeigt?
2. Was lehrt dich Gott gerade?
3. Wie reagierst du auf Gottes Reden?
4. Gibt es jemand dem du in der kommenden Woche von Jesus erzählen kannst?
5. Gibt es irgendwelche Sünden, die du bekennen musst?

Weitere ausführlichere Verbindlichkeitsfragen haben wir auch online stellt.

Verbindlichkeitsfragen

Eine direkte Variante:(Bekenntnischarakter - 1. Joh. 1,9 )


1. Hast du in dieser Woche durch Worte oder Taten Jesus bezeugt?

2. Hast du dich während der letzten Woche pornografischem oder ähnlichem Material ausgesetzt bzw. dir auf diesem Bereich Vorstellungen über eine Person gemacht, die nicht dein Ehepartner ist?

3. Warst du im Umgang mit Finanzen diese Woche aufrichtig?

4. Bist du Leuten, zu denen du in einer wichtigen Beziehung stehst diese Woche in Wertschätzung, Verständnis und Großzügigkeit begegnet?

5. Hast du einen anderen Menschen diese Woche durch deine Worte verletzt, hinter seinem Rücken oder direkt?

6. Bist du persönlichen Abhängigkeiten unterlegen? Erkläre um was es sich dabei gehandelt hat.

7. Trägst du Ärger gegenüber einer anderen Person mit dir herum?

8. Hast du jemand im Stillen Unglück gewünscht um ihn zu übertreffen?

9. Hast du dein Bibellesepensum diese Woche geschafft? Hast du dabei was von Gott gehört? Welche Konsequenzen ziehst du daraus?

10. Warst du beim Beantworten wirklich ehrlich?